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* * *WeihnachtsWeinkauf
In diesen Tagen vor dem Fest wollte ich mich auch mit den
Getränken gut vorbereiten.
Ein paar gute süffige Weine sollten es schon sein.
Überall steigt mir der Duft des Glühweins in die
Nase, den ich nicht missen möchte. Jedes Jahr aufs
Neue schlendere ich mit Freunden über den Leipziger
Weihnachtsmarkt und gönne mir ein Tässchen heißen
Glühwein.
Schon etwas beschwippst von der ersten Tasse, die ich mir
am Nachmittag nach ein paar geschäftlichen Terminen
gönnte, beschloss ich also im Weinladen meines Vertrauens
nach ein paar Spezialitäten Ausschau zu halten.
Dazu lasse ich mich immer beraten, da ich meist auf der
Suche nach etwas Besonderem bin, was man nicht auf den 1.
Blick im Regal stehen sieht.
Doch als ich den Laden betrat, waren die 2 Herren gerade
völlig vertieft in ein Kundengespräch und keiner
beachtete mich. Als ich meinen Blick umherschweifen ließ,
fiel mir eine wunderschöne blaue Weinflasche auf, mit
einem auffällig schönen Etikett. Leider stand
diese aber überhaupt nicht in meiner Reichweite, ein
Handgriff nach oben hätte selbst mit weit ausgestreckten
Armen nicht gereicht. Doch ich wollte diese Flasche und
meine Neugier war geweckt. Als ich überlege, was ich
tun könnte, fiel mir eine Steigleiter auf, die man
an den Regalen entlang verschieben kann, um an die oberen
Weinflaschen zu gelangen. Das war DIE Lösung. Völlig
planlos und begierig auf die tolle Weinflasche schob ich
die Leiter in die richtige Position und stieg hinauf. Langsam
näherte ich mich dem Objekt meiner Begierde *smile*
und
bemerkte in diesem Moment gar nicht, die amüsierten
Augen, die von unten auf meine Stiefel und meinen Hintern
blickten, der in meiner engen Jeans aus dieser Perspektive
perfekt zur Geltung kam.
Als ich -die Flasche in der Hand- nach unten absteigen wollten,
hörte ich die Worte "Lady, Sie sollten sich nicht
allein in solche Höhen wagen, sonst müssen sie
dort oben bleiben." "Wieso muss ich oben bleiben?"
fragte ich ertappt, denn jetzt wurde mir bewusst, dass ich
einfach hinauf geklettert war, ohne zu fragen. "Weil
ich ihren Anblick von hier unten so anregend finde, dass
ich gern noch ein Weilchen hochschauen möchte."
erwähnte der junge Mann mit einem Grinsen auf
dem Gesicht. Als sich unsere Blicke trafen, stieg mir die
Schamesröte ins Gesicht - obwohl ich ja sonst nicht
auf den Mund gefallen bin. Oder war es der Glühwein?
Wir kamen schnell ins Gespräch, auch er wartete auf
einen freien Kundenberater und war dabei an meinem Hintern
hängen geblieben *smile*. Wir flirteten heftig und
die Scham war schnell überwunden. Er gefiel mir gut
und es sprach nichts dagegen, sich noch ein wenig näher
zu kommen. Er war nicht aus der Stadt, doch interessant
genug für einen Bummel über den Weihnachtsmarkt.
Bei einem weiteren Glühwein und leckeren Naschereien
lagen wir uns am Ende küssend in den Armen. Es war
schön und kurz, einfach ein schön ausklingender
Wochentag, den man mit einem Fremden dann doch so vertraut
verbringt, einander für einige wenige Stunden kennenlernt
und dabei ein paar Funken sprühen lässt. Das Prickeln
des Fremden ging mir unter die Haut und seine leichten,
wie zufällig erscheinenden Berührungen meines
Hinterns fühlten sich gut an. Seine Augen leuchteten
sehr, als wir uns an diesem Abend verabschiedeten, vielleicht
für immer- doch diese wenigen sinnlichen Stunden würden
uns ewig in Erinnerung bleiben.
* * *Weihnachtliche Grüße und Küsse
sendet Dir
Deine Elissa
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