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21. Dezember 2009
 


Weihnachtskalender:


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* * *WeihnachtsWeinkauf

In diesen Tagen vor dem Fest wollte ich mich auch mit den Getränken gut vorbereiten.
Ein paar gute süffige Weine sollten es schon sein. Überall steigt mir der Duft des Glühweins in die Nase, den ich nicht missen möchte. Jedes Jahr aufs Neue schlendere ich mit Freunden über den Leipziger Weihnachtsmarkt und gönne mir ein Tässchen heißen Glühwein.
Schon etwas beschwippst von der ersten Tasse, die ich mir am Nachmittag nach ein paar geschäftlichen Terminen gönnte, beschloss ich also im Weinladen meines Vertrauens nach ein paar Spezialitäten Ausschau zu halten.

Dazu lasse ich mich immer beraten, da ich meist auf der Suche nach etwas Besonderem bin, was man nicht auf den 1. Blick im Regal stehen sieht.
Doch als ich den Laden betrat, waren die 2 Herren gerade völlig vertieft in ein Kundengespräch und keiner beachtete mich. Als ich meinen Blick umherschweifen ließ, fiel mir eine wunderschöne blaue Weinflasche auf, mit einem auffällig schönen Etikett. Leider stand diese aber überhaupt nicht in meiner Reichweite, ein Handgriff nach oben hätte selbst mit weit ausgestreckten Armen nicht gereicht. Doch ich wollte diese Flasche und meine Neugier war geweckt. Als ich überlege, was ich tun könnte, fiel mir eine Steigleiter auf, die man an den Regalen entlang verschieben kann, um an die oberen Weinflaschen zu gelangen. Das war DIE Lösung. Völlig planlos und begierig auf die tolle Weinflasche schob ich die Leiter in die richtige Position und stieg hinauf. Langsam näherte ich mich dem Objekt meiner Begierde *smile*…und bemerkte in diesem Moment gar nicht, die amüsierten Augen, die von unten auf meine Stiefel und meinen Hintern blickten, der in meiner engen Jeans aus dieser Perspektive perfekt zur Geltung kam.

Als ich -die Flasche in der Hand- nach unten absteigen wollten, hörte ich die Worte "Lady, Sie sollten sich nicht allein in solche Höhen wagen, sonst müssen sie dort oben bleiben." "Wieso muss ich oben bleiben?"… fragte ich ertappt, denn jetzt wurde mir bewusst, dass ich einfach hinauf geklettert war, ohne zu fragen. "Weil ich ihren Anblick von hier unten so anregend finde, dass ich gern noch ein Weilchen hochschauen möchte." …erwähnte der junge Mann mit einem Grinsen auf dem Gesicht. Als sich unsere Blicke trafen, stieg mir die Schamesröte ins Gesicht - obwohl ich ja sonst nicht auf den Mund gefallen bin. Oder war es der Glühwein? Wir kamen schnell ins Gespräch, auch er wartete auf einen freien Kundenberater und war dabei an meinem Hintern hängen geblieben *smile*. Wir flirteten heftig und die Scham war schnell überwunden. Er gefiel mir gut und es sprach nichts dagegen, sich noch ein wenig näher zu kommen. Er war nicht aus der Stadt, doch interessant genug für einen Bummel über den Weihnachtsmarkt.

Bei einem weiteren Glühwein und leckeren Naschereien lagen wir uns am Ende küssend in den Armen. Es war schön und kurz, einfach ein schön ausklingender Wochentag, den man mit einem Fremden dann doch so vertraut verbringt, einander für einige wenige Stunden kennenlernt und dabei ein paar Funken sprühen lässt. Das Prickeln des Fremden ging mir unter die Haut und seine leichten, wie zufällig erscheinenden Berührungen meines Hinterns fühlten sich gut an. Seine Augen leuchteten sehr, als wir uns an diesem Abend verabschiedeten, vielleicht für immer- doch diese wenigen sinnlichen Stunden würden uns ewig in Erinnerung bleiben.

* * *Weihnachtliche Grüße und Küsse sendet Dir


Deine Elissa




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