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Mein lieber Besucher,

auf dieser Seite finden Sie alle Neuigkeiten von unserer lieben Anna; vom Katzen- bis zum Enten PS und was unsere Anna so aus dem persönlichen Nähkästchen plaudert.

Ihre Jocelyn

 


Dienstag, den 8. Mai 2012

Mein lieber Leser,

huch, das sind ja nicht mehr PS of the week - eher of the months. Seis drum.
Hier ein aktuelles PS aus Haus & Garten, Reise & Ankunft, vielleicht auch ein klitzekleines Tier-PS - wenns nicht langweilt.

Die Gärtner unter uns wissen ja Bescheid - jetzt ist die Zeit in der die Weichen für einen schönen Garten gelegt werden. Entsprechend fleißig bin ich dabei. Entrümpeln, Hacken, Jäten, Pflanzen ... Die Garten- und Baumärkte freuen sich über meine Besuche, da doch das eine oder andere Gefäß ersetzt werden muss.
In diesem Jahr habe ich aber eine bahnbrechende Entscheidung getroffen: Keine Zuwächse an mediterranen Pflanzen. Ja, nicht den dritten Zitronenbaum, den X-Ten Oleander und vielleicht ruft noch ein kleiner Olivenbaum "Nimm mich mit! - Nein, Schluss, Aus - ich bleibe hart. Die Überwinterungsplätze sind heiß begehrt und sehr rar.
Das heißt natürlich nicht, dass nicht die eine oder andere neue Pflanze ein neues Zuhause bei mir findet. Nun habe ich mich in diesem Jahr für einen Aprikosenbaum entschieden. Selbstbefruchtend!!! Ich halte Dich auf dem Laufenden, ob mich hier eine kleine Ernte erwartet.

Ich hatte ja vor langer Zeit einmal angekündigt, dass ich ein wenig aus dem "Medizinrad - eine Astrologie der Erde" zitieren werde. Nun geht es los. Da passt es doch gut zu meinem Gartenthema, dass wir uns im Moment im "Mond der wiederkehrenden Frösche" (20.04.-20.05.) befinden.
Deren Totem ist im Tierreich der Biber, im Pflanzenreich die Blaue Camasspflanze, bei den Mineralien der Chrysokoll. Ihre Farbe ist blau und sie ergänzen sich hervorragend mit dem Totem der Schlange (24.10.-21.11.).
Nun möchte ich heute nur auf die Eigenschaften der "Biber-Menschen" eingehen, erspare Dir somit die ausufernden Beschreibungen seiner Physiognomie, der Population, wo und wie sie leben.

Menschen dieses Totems sind wie der Biber in der Lage, ihre Umwelt eingreifend zu verändern, um für ihren eigenen Frieden, Sicherheit und Wohlbefinden zu sorgen. Sie können und werden auch Veränderungen auf vielerlei Ebenen herbeiführen: ob nun im psychischen, geistigen oder emotionalen Bereich. [...] Haben sie einmal ihre Umwelt in Ordnung gebracht, werden sie  wie ihr Totem anfallende Reparaturarbeiten mit Sorgfalt erledigen, um sie auch in diesem Zustand zu erhalten. [...] Nicht, dass Biber-Menschen grundsätzlich Veränderungen scheuen, - sie können vielmehr einfach ungehemmter wachsen, wenn sie sich in einer Umgebung befinden, die ihnen ein Gefühl der Sicherheit und Zufriedenheit vermittelt. [...]
Diese Menschen neigen oft zur Schweigsamkeit, wenn sie sich in einer Umgebung unsicher fühlen. [...] Biber-Menschen müssen lernen, ihre Gefühle Stück für Stück freizugeben, oder sie laufen unweigerlich Gefahr, eines Tages in einer Flutwelle von Emotionen zu ertrinken. [...]
zitiert nach: Sun Bear & Wabun - Das Medizinrad. Eine Astrologie der Erde, Trikont, München 1984

Soviel ersteinmal zu den indianischen Horoskopen. Da gäbe es noch jede Menge zu schreiben. Nächsten Monat dann etwas über den "Hirsch".

Nun habe ich ja eine Reise zu unseren griechischen Nachbarn unternommen. Zugegebenermaßen ist das nun auch schon Schnee von gestern. Aber irgendwie wirkt diese eine Woche immer noch nach. Gerade auch angesichts der vorgestrigen Wahlen ...
Da fällt es schwer über die schöne Insel, die sympathischen Menschen und das gute Essen zu schreiben. Hoffen wir, dass die Griechen die richtige Entscheidung für ihre Zukunft treffen.

Das Tier-PS fällt ein wenig mager aus: Alle sind gesund, wie immer schleppen sie Tierleichen in die Küche und platzieren sie neben ihren Fressnäpfen, die Enten sind überall und sie interessiert es überhaupt nicht, dass ich ihre Hinterlassenschaften täglich beseitigen muss. Bald ziehe ich einen Zaun ...

Ich genieße die Erdbeer- und Spargelzeit und hoffe auf wärmeres Wetter.

So viel für heute.
Deine Anna

Dienstag, den 10. April 2012

Mein lieber Leser,

heute (glaube ich) nur ein kurzes PS über die vergangene Woche und keine Neuigkeiten aus den Enten- und Katzenfamilien.

Eine Woche bei unseren südlichen Nachbarn in Griechenland kam mir vor wie mehrere Wochen. Die Tage waren gefüllt mit kleineren Ausflügen im Mietauto, gemütlichem Sitzen in Tavernen und der freudigen Anwendung von gefühlt 20 griechischen Worten. Ja, da staunst Du - ich kann tatsächlich auf griechisch bis 10 zählen, Guten Tag, wie geht es Dir sagen, heute, morgen usw. usf. Also wichtige Grundlangen für eine ungestörte Kommunikation waren damit gelegt.
Das Wetter war wunderbar - für den Griechen an sich noch Winter. Pudelmütze und dicker Wintermantel und wir Touristen im T-Shirt und mit Sandalen. So waren wir gut zu erkennen - aber noch rare Exemplare zu der frühen Jahreszeit.
So begegneten uns alle freundlich und ausgeruht in Erwartung des beginnenden Ansturms in zwei Wochen.
Und ich sitze entspannt am Rechner, schaue in meinen Garten und hoffe, dass die Sonne sich bald wieder blicken lässt.

Demnächst wieder etwas ausführlicher.
Ich wünsche ich Dir eine schöne Restwoche.
Deine Anna

Freitag, den 23. März 2012

Mein lieber Leser,

mein heutiges PS handelt von guten Vorsätzen was die Gartenarbeit angeht, begeisterten Katzen-Helfern, verfressenen Enten und dem ersten Tag ohne Socken und was mir sonst noch so einfällt.

Ja - mittlerweile kennst Du mich und meine guten Vorsätze ja schon. Auch in diesem Jahr sind sie wieder da. Ich habe mir fest vorgenommen, sie auch wahr werden zu lassen. Im Moment sind sie ganz beharrlich und rufen: Gartenarbeit, Gartenarbeit!!!!
Ich schaue aus dem Fenster auf meine kleine Büroterrasse. Dort habe ich schon rudimentäre Arbeiten vorgenommen. Halbherzig gefegt, aber liebevoll von meinen Vorfrühlings-Beutezügen mitgebrachte Pflanzen eingegraben, geplatzte Töpfe entsorgt. Aber um das kleine Idyll herum habe ich Haufen gebildet aus Pflanzenresten, Erde, Ton- und Plastiktöpfen. Die Schubkarre steht schon daneben - ja, gleich nachdem ich hier geschrieben habe - gehts raus und dann ...





Erwartet werde ich schon von den fleißigen Helferlein (Enten). Sie warten darauf, dass ich Erde lockere und so ihr Leben und ihre Nahrungssuche einfacher mache.
Als ausgesprochen gelehrige Schüler bei der Gartenarbeit erweisen sich mal wieder Harpo und Oscar. Jeder trockene Zweig regt zum Spielen an und wenn ich mir meine Hände anschaue, dann sind sie nicht von der Gartenarbeit blutig, sondern von Oscars Krallen, die er nicht unter Kontrolle halten kann.

Geht es Dir auch so? Gibt es für Dich Dinge im Jahr, die nicht an den jahrezeitlichen Kalender gebunden sind? Mir geht es so - heute ist der erste Tag ohne Socken. Denn bei angekündigten 20 °C möchte ich meinen, durch die lange Periode der Dunkelheit "gegangenen" Füßen endlich wieder Luft und Licht bieten. Sie stecken adrett in Sandaletten und freuen sich wie Bolle, dass sie nun ersteinmal für einige Zeit befreit sind. 

Nun schnell einen Espresso zubereiten - vorher die schon dreckigen Nägel gereinigt, dann eine Zeitung genommen, schon daran denken, dass ich morgen Nacht die Uhren umstelle - wie war das? eine Stunde zurück - oder? Egal, bisher hats immer geklappt und dann ab in die Sonne. A pro pos Sonne. Noch eine Woche, dann mache ich mich auf zu unseren südlichen Nachbarn - nein, keinen Rettungsschrim bringen - aber gemütlich auf einer griechischen Insel andere Luft schnuppern.
Genaueres dann in den News.

Ich wünsche Dir ein wunderschönes sonniges Wochenende.
Deine Anna

Montag, den 5. März 2012

Mein lieber Leser,

hier bin ich mal wieder mit einem ausführlicheren Katzen-PS, auch das Leipziger Allerlei darf nicht fehlen.

Letzte Woche habe ich mal wieder Bela besucht. Du erinnerst Dich? Bela - Sohn von Betsy - Neffe von Oscar und Harpo?
Er ist ja nun mittlerweile über ein halbes Jahr alt und im extremen Flegelalter. Besonders seine Mitbewohnerkatze Wilma leidet unter ihm. Sie kann nicht mehr gebürstet werden, weil Bela sie aus allen Lagen anspringt, ohne die Krallen einzuziehen. Hier sehen wir die Betroffene in Erwartung von Fressnapf-Füllung.


Der Verursacher selber kann kein Wässerchen trüben. Er liegt einfach dekorativ in der ihm überlassenen Weihnachtsdeko herum. Guckt unschuldig und niedlich und weiß gar nicht, warum das harsch gerufene "Bela" ihn zur Aufgabe seiner Pläne veranlassen sollte.


Ja - hier sehen wir den Kleinen bei seinem Lieblingsspiel: Wer ist zuerst in der Badewanne! Es gelingt keinem Mitbewohner, vor ihm dort zu sein. Wasser ist sein liebstes Element und baden mit den Dosenöffnern der größte Spaß. Kann man doch vom Beckenrand über nackte Knie super balancieren. Sein Zweitliebstes ist das Apportieren und hier sehe ich wieder die Ähnlichkeit mit Oscar, dem Bällchenspieler.


Mein Oscar hat mich neulich am frühen Morgen so erschreckt. Die ganze Wohnung war voller blutiger Fußstapfen. Auf dem Esstisch eine riesige Blutlache (ja, ja - ich weiß Katzen auf dem Tisch). Nur Oscar selber war ganz vergnügt. Aber in dieser Nacht hatte er auf allen Liegeplätzen Blut verteilt, nicht nur Boden und Tisch - alles war mit riesigen Blutlachen übersät. Nur an dem Kater selber fand ich keine Wunde - nur seine linke Hinterpfote war ein wenig blutig.

Ich weiß nun auch, was er angestellt hat. Ich habe einen ausziehbaren Drahtkorb in dem sich die Leckerchen befinden. Und offenbar habe ich sie herausgezogen gelassen. Und da ist Oscar schon öfter als Mundräuber aufgefallen. Harbo und Betsy profitieren von seiner kriminellen Energie. Und offensichtlich hat er sich bei dem Versuch eine Trockenfutter-Tüte zu öffnen schwer an der Hinterpfote verletzt. Das ist der Fluch der bösen Tat.
Soweit die News aus der Katzen-Abteilung.

Nun weißt Du ja auch, dass ich am vorletzten Wochenende in Leipzig war. Agenturtreffen war angesagt. Ich gestehe, dies war mein erster Besuch in Leipzig und ich bin begeistert. Ich hatte mir eine kleine Ferienwohnung in einem zentral gelegenen Stadtteil Leipzigs gemietet. Dort hatten wir auch unser Agenturtreffen.
Nach einer ermüdenden Fahrt landete ich am frühen Abend in Leipzig an. Blühende Landschaften hatte ich mir bei der Fahrt durch die Vorstädte schon anders vorgestellt. Aber die Innenstadt und die sie umgebenden Stadtteile haben mich begeistert. Schöne alte Bürgerhäuser, Stadtvillen, Fabriken mit feinstem Klinker - da lässt es sich sicher gut leben. Am Freitag war ich mit Jocelyn essen - dass von ihr empfohlene Rotkraut war "Spitze". Am Samstag vormittag habe ich im Hauptbahnhof gefrühstückt. Da ist mir insbesondere die unfreundliche Bedienung in Erinnerung geblieben. Und am Sonntag hatte ich ein wunderbares Frühstück in einem schönen Wiener Café.
Es gibt von 10CC einen Song, der heißt "One night in Paris" is like a year in any other place ...  Den möchte ich gerne erweitern auf "Two nights in Leipzig" ...

In diesem Sinne wünsche ich Dir eine wunderbare Woche.
Deine Anna 

Samstag, den 18. Februar 2012

Mein lieber Leser,

mein heutiges PS handelt von einem Karnevals-Muffel (nämlich mir), Karnevals-Muffel-Katzen aber ansonsten vielen "Jecken".

Nichts gegen Karneval - aber ich scheine total aus der Art geschlagen zu sein. Als Rheinländerin müsste ich doch das Karnevalsgen mit der Muttermilch aufgesogen haben - aber nein. Ich zucke zusammen, wenn jemand fröhlich "Helau" ruft, fühle mich leicht verfolgt, wenn verkleidete Jecken hinter mir hergehen und lustige Lieder singen oder schunkelnde Menschen versuchen, mich mit einzubeziehen. Und bin froh, wenn ich mich an den tollen Tagen gemütlich zu Hause vergraben kann.
Verstehe mich nicht falsch - es sollen sich alle vergnügen und feiern - nur ich finde nicht die rechte Lust dazu. Genauso geht es mir mit Motto-Partys - brrrr. Da gruselt es mich erst recht.
Nun denkst Du, was für eine Spielverderberin. Aber nein - bin ich doch ansonsten eine fröhliche Gefährtin, für jeden Schabernack zu haben, lache gerne und habe gegen einen guten Witz nichts einzuwenden nur nicht an/zu Karneval ... da fühle ich mich wie Quasimodo.
Es gibt Karnevalsfeiern für Funken und Mariechen, für Mainzer, Düsseldorfer, Kölner. Es gibt die Fassenacht im Süddeutschen.
Es gibt Stunksitzungen und was weiß ich nicht alles - warum gibt es eigentlich keinen Karneval für Karnevals-Muffel?

Dabei kann ich fast jedes Karnevalslied - weiß der Geier warum.
Wenn das Wasser im Rhein goldner Wein wär ..
Heute blau und morgen blau ...
Heile, heile Gänschen, es is bald wieder gut
usw. usf.
Mhm - schon merkwürdig ...

Und heute auf dem Markt. Alle hatten kleine Hütchen auf, von allen Ständen flog mir ein fröhliches Helau zu. Das hat meine Schritte beflügelt und meine Einkäufe beschleunigt. Nun sitze ich gemütlich in meiner karnevalsfreien Zone, schreibe Dir ein wenig und werde mich gleich zu meinen muffeligen Katzen begeben und uns etwas Leckeres zubereiten. Ja, jeder "Jeck" ist eben anders.

In diesem Sinne mit den besten karnevalistischen Grüßen.
Deine Anna

Montag, den 7. Februar 2012

Lieber Leser,

ein sonniges PS aus dem kalten Ruhrgebiet. Heute berichte ich über durstige Enten und anderes Getier.

Bei den frostigen Temperaturen sind nun alle Trinkplätze meiner Enten zugefroren. Befaffnet mit Hacke und guten Vorsätzen, habe ich den vergeblichen Versuch unternommen, den beiden Zugang zum Wasser zu ermöglichen. Aber, wie Du Dir sicher schon denken kannst - keine Chance. Es scheint so zu sein, dass meine Teiche bis zum Boden durchgefroren sind. Nun schleppe ich 3 bis 4 Mal am Tag ein kleines Becken mit frischem Wasser in den Garten und meine scheuen Laufenten scheinen mich schon zu erwarten. Und dann geht es los, es wird getrunken, die Federn werden geglättet, man nimmt (ja, bei diesen Temperaturen) ein kleines Bad. Begeisterung auch bei den Katzen, die den Enten dann noch ein wenig Wasser wegtrinken.
Ich freue mich drauf, wenn es wieder warmes Schmuddelwetter gibt - kann ja nicht mehr lange dauern - oder?

Meine Katzen haben sich wunderbar eingerichtet. Liegen mit herunterhängenden Pfoten auf Heizungen, in Betten - wo es halt immer warm ist. Draußen wird so eine Stunde am Tag im Garten patroulliert. Oscar scheint kein Baum zu hoch sein und wie staunendes Zirkuspublikum, mit offenem Mund, schauen wir seinen Exkursionen in gefährliche Welten zu. Uff - bisher hat er es unbeschadet überstanden. Er ist ja motorisch nicht gerade der Geschickteste. Eher der Denker, der Bällchen apportiert, sich mit Dir unterhält, aber gerne beim Springen sein Ziel verfehlt.

Und nun zu mir - hatte ich doch die letzten Wochen eine schlimme Bronchitis. Jetzt kann ich verkünden - alles wieder okay. Ich bin so froh, dass ich diese Krankheit endlich überstanden habe. Nun warten wir auf die nächste - ach nein, natürlich nicht. Ich wünsche Dir und mir auf jeden Fall Gesundheit.

So nun starte ich in den Tag mit einem kleinen Frühstück, leckerem Tee und guten Vorsätzen. Ich hoffe, Du auch?

Deine Anna

Montag, den 23. Januar 2012

Lieber Leser,

mein heutiges PS handelt von Krankheit, Vogelmord, trübem Wetter und einem trotzdem heiteren Gemüt.

Ja - es hat mich sauber erwischt. Da nützen auch die gesammelten Krankheitserfahrungen der letzten Jahre nichts. 3 Tage kommts, 3 Tage bleibts, 3 Tage gehts und andere Weisheiten. Da kann ich nur Hohnlachen. Seit vier Wochen schleppe ich mich nun mit einer Erkältung, die sich zu einer gehörigen Bronchitis ausgeweitet hat. Nun helfen aber die verordneten Antibiotika. Und ich danke auch meiner lieben Jocelyn, die mir gehörig verbal die Leviten gelesen und mich zum Arzt getrieben hat. Nun sitze ich - immer noch hochansteckend - am Rechner. Aber es geht besser, ja, wirklich.

Und wie ich so in meinem Fieber- und Hustenanfällen das Sofa hüte, sehe ich, wie meine Betsy versucht, sich mit einem Riesenvogel (natürlich schon tot) durch die Katzenklappe zu drücken. Hat sie doch wieder im Garten fette Beute gemacht. Es gibt ja zu Hause nichts zu essen - oder nicht das Richtige. So schnell bin ich schon lange nicht mehr von meinem Schmerzenslager aufgestanden. Habe gerufen Betsy aus (ja, ich weiß, sie ist ja kein Hund) aber tatsächlich legte sie den Rückwärtsgang ein. Ein Hauch von Erleichterung machte sich breit. Sah ich doch schon Millionen von Federn durch meine Wohnung fliegen. Aber die Erleichterung währte nur kurz - Oscar - auf den Plan gerufen hat dann Betsy deren Beute abgejagt und da konnte ich es nicht mehr verhindern. Oscar und Riesenvogel durch die Katzenklappe und dann wurde knurrend mit der Riesenbeute "Schaugelaufen". Der Vogel war so schwer, dass er ihn kaum tragen konnte und nach einiger Zeit des Hin- und Herjagens ist es mir dann auch gelungen, ihm den Vogel abzujagen. Und dann habe ich ihn wieder nach bewährter Methode begraben: Mülltonne auf, Leiche rein, Mülltonne zu. Den Vogel natürlich und nicht Oscar.

Nach all dem Elend nun ein kleiner Ausblick - gerade schien die Sonne durch mein Bürofenster, überall schauen schon kleine grüne Stängel hervor. Ja, es lohnt sich doch, im Herbst für den Frühling vorzusorgen. Und ich werde mir jetzt einen weiteren Bronchialtee zubereiten, mal wieder darüber nachdenken, was und ob ich überhaupt etwas esse. Der Kühlschrank ist so leer, wie schon lange nicht mehr. Und die eine oder andere E-Mail muss ja auch noch beantwortet werden.

In dem Sinne, bleib gesund.
Deine Anna

Montag, den 9. Januar 2012

Lieber Leser,

mein heutiges PS handelt von Verlorenem und Gefundenem, Krankheit, dem neuen Jahr und mal sehen, was mir noch so einfällt.

Ich hatte Dir verschwiegen, dass meine Betsy am Dienstag vor Heiligabend verschwunden ist. Bei ihrem letzten Verschwinden hatte ich ja alles von hier im Umkreis von Kilometern plakatiert - und so bekam ich ja auch Monate später den entscheidenenden Anruf. Dieses Mal war es anders. Mein Gefühl hat mir gesagt, sie kommt wieder und so habe ich die Aktion immer weiter aufgeschoben und aufgeschoben. Und wie es sich doch so wunderbar fügt. Gestern Abend, gerade das Auto eingeparkt, die Türe geöffnet, höre ich ein zartes Stimmchen: "Miau!" Ich wollte meinen Ohren nicht trauen und rief: "Betsy?" Wieder ein zartes Miauen - und stell Dir vor, welche Freude, mein Herz klopfte, die Tränen liefen, es war Betsy. Sie lief voller Freude ins Haus, wurde von Harpo und Oscar beschnuppert - das Wort "freudig" möchte ich in diesem Zusammenhang nicht benutzen. Fraß unglaublich viel und wich mir kaum noch von der Seite. Nun liegt sie satt und erschöpft auf einem kleinen Sessel und schläft den Schlaf der Gerechten.
Und wenn Du mich fragst, dann sag ich Dir, das ist mein schönstes Geschenk zu Weihnachten.

Im Zuge dieser ganzen Betsy-Verlust-Aktion habe ich mir wohl eine ordentliche Erkältung eingehandelt. Meine Stimme klingt wie ein Reibeisen und mein Husten hört sich wie zu meinen besten Raucherzeiten an - dabei bin ich doch schon etliche Jahre clean.
Aber Dank eines wunderbaren Rezeptes geht es mir eingiermaßen gut:
Man nehme und koche auf:
- 1 Tasse Wasser
- 2 Esslöffel braunen Kandis
- 3 dicke Scheiben unbehandelte Zitrone
- 2 Teelöffel Spitzwegerich
nach dem Aufkochen den Topf vom Herd ziehen, 2 Teelöffel Thymian hinzufügen und das ganze 5 Minuten ziehen lassen. Dann durch ein Sieb in die Tasse - lecker und es hat geholfen!!!!

Und dann - natürlich die Feiertage. Du hattest ja schon lebhaften Anteil an meinen Vorbereitungen und Überlegungen. Das Menü am Heiligen Abend ist gut angekommen - mehr oder weniger ist auch alles gelungen. Und wir haben eine entspannte Zeit miteinander verbracht. Den ersten Weihnachtstag habe ich verdaut und gechillt. Am zweiten Weihnachtstag in Familie ein ayuvedisches Restaurant aufgesucht - also alles relaxt und entspannt.
Der Übergang zum neuen Jahr war ja schon gekennzeichnet durch meine beginnende Erkältung und dementsprechend gedämpft war meine Stimmung. Aber bei einem wundervollen Spieleabend war dann alles halb so schlimm. Und um 0.00 Uhr fand ich mich dann mit einer riesen Wunderkerze und vielen anderen Menschen auf der Straße wieder.

Nun schaue ich in meinen Garten - von winterlich kann ja keine Rede sein. Das eine oder andere Pflänzlein zeigt sich - oder es haben sich Knospen gebildet. Die Rosen blühen immer noch - verrückte Welt.

Ich wünsche Dir ein bombastisches 2012 mit allem Glück der Erde.
Deine Anna

Freitag, den 23. Dezember 2011

Lieber Leser,

mein heutiges PS handelt natürlich vom Warten aufs Christkind, dem Endspurt bei den Weihnachtsvorbereitungen und anderen Kleinigkeiten.

Hier sehen wir Harpo und Oscar - sie warten sehnsüchtig aufs Christkind - noch einmal schlafen, dann ist es so weit.



Sie haben mir schon begeistert beim Baumschmücken geholfen, sind fleißig an der Nahrungszubereitung beteiligt (ich erzählte ja schon wie fleißig sie beim Plätzchenbacken waren). Diese aktuellen Bilder zeigen sie, wie sie sich nach getaner Arbeit ausruhen und aufs Christkind warten.

Mit den neu erworbenen Kräften werden sie mir nachher helfen den Nachtisch für morgen zuzubereiten.

Jetzt noch schnell das PS fertig schreiben, dann den Nachtisch machen, die Menükarten für morgen ausdrucken - noch einmal alle Geschenke checken, die Einkaufsliste für morgen fertig machen, zwischendurch ein kleines Nickerchen - ja, Weihnachten kann kommen.

Deine Anna

Dienstag, den 20. Dezember 2011

Lieber Leser,

heute mal wieder ein gemischtes PS: Wir fangen an mit Gedichten und hören auf mit Katzen im Schnee ...

Hier mein Lieblingsgedicht zur Weihnacht.

Vom Christkind
von Anna Ritter

Denkt Euch,
ich habe das Christkind gesehn!
Es kam aus dem Walde,
das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh;
denn es trug einen Sack,
der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweise, Ihr Schelmenpack?
meint ihr, er wäre offen, der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss was Schönes drin;
es roch so nach Äpfeln und Nüssen.

Noch vier Mal schlafen - dann ist es so weit. Der Weihnachtsabend ist in greifbarer Nähe. Nun hatte ich ja schon das eine oder andere aus meinem Vorbereitungschaos offenbart. Aber trotz alledem freue ich mich darauf - es ist zwar nicht mehr die Vorfreude wie als Kind - aber so ein wenig davon habe ich mir bewahren können.

Heute Nacht hat es hier einen Hauch von Schnee gegeben, der sich auch einige Stunden gehalten hat. 3 x 4 Pfoten sprangen durch die minimale weiße Pracht und waren begeistert. Nasse Spuren zogen sich dann von ihren Lieblingsplätzen bis zu den Futternäpfen. Jetzt ist es wieder so trüb, wie die letzten Tage auch. Und offensichtlich schläge dies auch auf meine Schreiblust.

Wie immer schließe ich mein PS mit einem Blick für Dich auf die kulinarischen Ereignisse der nächsten Stunden: Tee und Kekse - ich glaube das ist das richtige für mich.

Deine Anna

Freitag, der 16. Dezember 2011

Mein heutiges PS handelt von der Vorfreude auf Weihnachten, einem schönen Theaterabend, häuslichen Katzen und mal schauen ... in ungeordneter Reihenfolge:

Regenwetter - das macht die Katze nicht so froh. Zu Dritt sitzen sie vor der Katzenklappe und überlegen, ob sie ihre zarten Körper den Tropfen aussetzen sollen. Oder sie lungern alle gemeinsam in der Nähe der Futternäpfe - aber am liebsten immer in meinen Laufwegen. Und in den letzten Tagen bin ich aus Versehen schon einmal auf die eine oder andere Pfote getreten. Sie waren not amused, ich konnte sie aber dann doch mit Leckerchen wieder beruhigen.

Gestern war ich mal wieder im Theater - na ja - zum zweiten Mal im gleichen Stück und doch immer wieder lustig - Sehnsucht. Ich kam beschwingt und etwas angetrunken aus der Vorstellung habe mich nett mit dem Taxifahrer unterhalten - ein rundum gelungener Abend!!!!

Nun ist es noch eine Woche, dann ist der ersehnte Tag da. Ersehnt aus vielerlei Gründen - zum einen, weil die Geheimniskrämerei ein Ende hat. Ersehnt aber auch, weil ich mich auf die überraschten Gesichter freue.
Dabei erinnere ich mich mit Grausen an einen Weihnachtsabend vor vielen Jahren. Mein größter Weihnachtswunsch war eine "Mofa". Alle meine Freundinnen und Freunde hatten so eine Maschine - nur ich strampelte immer noch auf meinem dunkelroten Kinderfahrrad durch die Gegend. Na ja - Kinderfahrrad - so ein Zwischending zwischen Kinder- und Erwachsenenrad. Auch das war schon heiß erkämpft worden - aber das ist eine andere Geschichte.
Zu Hause gab es große Geheimniskrämereien und es war üblich, dass das Glöckchen zur Bescherung klingelte, wir unsere Gedichte oder Lieder sangen, um dann in dem nur von Kerzen erhellten Raum Ausschau nach unseren Geschenken zu halten. Und was soll ich sagen - unter dem Baum lag ein unförmiger Haufen, von einer Decke eingehüllt. Mein Herz schlug bis zum Hals und doch musste ich warten, bis ich die "Enthüllung" vornehmen durfte. Dann kam der große Moment. Ich zog die Decke weg und meine Enttäuschung - ich kann sie gar nicht mit Worten beschreiben - brach sich Bahn mit den Worten: "Ein Klappfahrrad - das könnt ihr selber behalten."
Da war Weihnachten gelaufen. Meine Mutter weinte, mein Vater zuckte mit den Schultern - der Kartoffelsalat und die Würstchen schmeckten schal und ich schwöre, dass ich dieses Fahrrad nicht einmal benutzt habe.

Jetzt bin ich noch ein wenig müde - das ist meinem gestrigen Exzess geschuldet - mal sehen was nachher die Küche so hergibt - oder ein kleiner ergänzender Einkauf? Ich hoffe, dass es dann nicht mehr regnet.

Deine Anna


Mittwoch, den 14. Dezember 2011

Lieber Leser,

ein lange überfälliges PS von dem ich noch gar nicht genau weiß, worüber ich schreiben werde. Also sagen wir mal - Katzen-, Universal-PS.

Angefangen natürlich mit meinen Lieblingen, die mir bei meinen vorweihnachtlichen Aktivitäten mit Tatze und Zunge zur Seite stehen. Neulich, beim Plätzchen backen konnte ich Harpo, Betsy und Oscar nur knapp davon abhalten sich an Milch und Butter gütlich zu tun. Stell es Dir vor, mit klebrigen Fingern drei Katzen vom "Sahnetopf" fernzuhalten - uff - das war Kampf auf höchstem Niveau - nämlich auf dem Küchentresen und ich habe mit Ellenbogen und Kopfstößen die Objekte ihrer Begierde verteidigt.
Ja - ich habe gebacken!!! Ich gestehe. Ich weiß also, wenn ich in die selbstgebackenen Köstlichkeiten beiße, was dahintersteckt. Während des Backens auf jeden Fall die Sehnsucht nach etwas Herzhaftem so "Kartoffelsalat" oder "Jägerschnitzel". Kaum knete ich den Teig, scheinen sich meine Geschmacksnerven in eine komplett andere Richtung zu orientieren. Aber nun ist es vollbracht. Drei, noch schnell beim Discounter ergatterte, Keksdosen sind gefüllt. Kokosmakronen, Spritzgebäck und Zimsterne verteidige ich jetzt nicht mehr gegen meine Katzen sondern gegen gierige Zweibeiner - tja so schnell ändert sich das.

Weitere Hilfe meiner Katzen hatte ich beim Geschenke einpacken. Die eine oder andere Weihnachtsfeier habe ich schon hinter mir. Voller Stolz hatte ich die letztes Jahr gut versorgten Geschenkpapiere und -bänder herausgeholt. Das hat den Spieltrieb meiner Vierbeiner weiter angeregt. Das Rascheln, die herunterhängenden Bänder waren ein hübscher Zeitvertreib und ich habe irgendwann alle Verteidigungsstrategien über Bord geworfen und mich ergeben. Habe Bändchen hinter mir hergezogen, wurde dabei - natürlich unabsichtlich - von diversen Krallen getroffen. Mittlerweile sind die Wunden schon wieder verheilt und mir ist es gelungen, doch noch einigermaßen ordentliche Geschenkverpackungen hinzukriegen - ich muss aber gestehen, dass die Erwartungen meiner Umwelt in meine Bastelkünste eh' nicht so groß sind ...

Und nun haben wir noch ZEHN Tage bis zum großen Fest. Ich habe schon eine Menükarte für den 24.12. geschrieben, mit dazugehörigem Einkaufszettel. Ewig ändere ich etwas - vielleicht doch diese Vorspeise oder jene? Zum Essen werden wieder die üblichen Verdächtigen da sein. Eine Mischung aus Vegetariern, Magenkranken, Nörglern und jenen, die alles essen. Da wirst Du meine Unentschlossenheit, was die Menüfolge angeht, verstehen.

So, nun noch ein paar Rezeptbücher gewälzt. Während des Schreibens hat sich ein kleiner Hunger eingestellt. Mal sehen wie ich den stillen werde  ...

Deine Anna

Dienstag, 29. November 2011

Lieber Leser,

ein schnelles PS - so mal zwischendurch. Es handelt heute von Mundraub, dem Tod eines meiner liebsten Kabarettisten und anderen Dingen.

Ja, gestern sah ich doch sehr selbstzufriedene Katzen an mir vorbeilaufen - das gewöhnliche Futter wurde verweigert, selbst der übliche Ruf "Leckerchen" wurde mit Gähnen quittiert. Den Grund dafür fand ich dann in der Küche: Hatten sie mir doch in gemeinsamer Arbeit die frisch gebratenen Bratwürsten aus der Pfanne geklaut. Ich war not amused. Tja - aber selber schuld.

Zum anderen Thema: Hier mein persönlicher Nachruf auf Georg Kreisler, einer meiner Lieblings-Kabarettisten. Er hat mich so viele Jahre begleitet und mit seiner Sprachgewandheit begeistert. Wer kennt nicht "Tauben vergiften im Park", "Zwei alte Tanten" oder "Das Triangel", "Der General". Ich konnte mir seine Texte wunderbar merken und ergötze mich immer noch an Sätzen wie:
Ein alter Perser tief in Teheran
sah sich eines Tags die Zauberflöte näher an
und trotz Hungerödemen, Rachitis und Ruhr
studierte er die Partitur
und rief noch im Sterben mit brechendem Blick
wie wunder-, wunder-bar ist doch Musik ...    / oder

... ein blasser Nasser starrt ins Wasser,
dass er lang schon nicht mehr kennt und
weicht vom Mittelmeer kein Drittel mehr zurück.

Aber besonders beeindruckt hat mich sein Lied von der Heimatstadt "Gelsenkirchen", das hat die damaligen Stadtväter nicht erfreut.
Ich mochte seinen schrägen Humor und werde seine Beiträge zum "Leben" sehr vermissen.

So rechte Weihnachtsstimmung will gar nicht bei mir aufkommen. Die Sonne scheint, mir ist eher nach Eis essen als nach Glühwein. Und trotzdem - tief Luft geholt und gleich in die Küche, den immer noch leckeren Leipziger Stollen geschnitten und dann wieder ab an die Arbeit.

Bis die Tage.
Deine Anna

Sonntag, 27. November 2011

Lieber Leser,

ein etwas ungewöhnlicher Tag für ein PS - aber ich bin kurz aus meiner Wohnung ins Büro geflüchtet. Nun denke aber nicht, dass ich so fleißig bin, nur -  im Wohnzimmer stapeln sich die Kisten mit Weihnachtsschmuck. Teile davon haben schon ihren Platz an Fenstern und auf Fensterbänken gefunden. Besonders geglückt scheint mir die Installation aus großer Glasvase mit roten Kugeln - ha, und jetzt der Clou - das ganze beleuchtet!!!! Ja, da staunst Du! Ein kleines Technik-Gen ist auch bei mir vorhanden.



Aber immer wieder bin ich verblüfft, was ich in den Kisten finde und nie vermisst habe - geht es Dir auch so? Grau-befilzte Teelichtgläser - warum nur noch fünf und nicht sechs, weiß ich auch nicht; eine ganze Armee himmlischer Heerscharen in Form von Weihnachtsmännern, Engeln, Elchen - mit Glöckchen und ohne. Wo stelle ich nur die 24 kleinen roten quadratischen Kerzen mit Datum-Aufdruck hin? Ich habe einfach keinen Platz mehr.
Der Esstisch ist zum großen Teil von dem wunderschönen Adventskranz besetzt, auf den Fensterbänken lümmelt sich alles was weihnachtlichen Rang und Namen hat
Die Katzen stehen diesem Abenteuer sehr wohlwollend gegenüber. Das hat dazu geführt, dass die von mir schon vor einiger Zeit mal erwähnten Weihnachts-"Stehrühmchen" dezimiert wurden.
Bin ich traurig darüber? Nun, da könnte ich ja guten Gewissens noch das eine oder andere ...  Ich denke es gar nicht weiter.

... und Betsy wartet nicht aufs Christkind sondern ...?


Die guten Vorsätze sind ja schon gestern über Bord gegangen. Es gab da so einen schönen kleinen Weihnachtsmarkt der "Lebenshilfe". Da fanden sich doch wieder (neben Dingen für das leibliche Wohl) handgeschnitze, beleuchtete Weihnachtsbäume (für den Vater) und so schöne Kugeln, dass ich nicht widerstehen konnte. Gerade diese hatten mir doch schon immer gefehlt - oder?

Du siehst - der übliche Wahnsinn hat auch mit befallen. Gehe jetzt mal eben Fotos von meinem beleuchteten Wunder machen, um die gleich hier einzufügen. Und dann - ja und dann schiebe ich die Kisten ersteinmal in die Ecke - genieße den leckeren Stollen, vielleicht noch ein Tässchen Kaffe, denn

... morgen ist auch noch ein Tag zum Schmücken.

Genieße den 1. Advent
Deine Anna

Doppel-PS: Ja, ich bin eine miserable Fotografin!!!



Dienstag, 22. November 2011

Lieber Leser,

mein erstes PS im eigenen Blog - ein wenig aufgeregt bin ich doch, ob es gut ankommt, ob ich spannend genug schreibe, auch für Dich interessante Dinge darstelle. Es gibt weiterhin Katzen-, Mäuse-, Enten-, Astrologie-, Bücher-PS (die Liste kann ich beliebig erweitern).
Ich danke Jocelyn und Alf, die das möglich gemacht haben und nun gehts los.

Ich starte mal mit dem obligatorische Katzen-PS: Da gibt es so viele Neuigkeiten, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
Heute erzähle ich Dir von unseren zwei "Kleinen" an deren Aufzucht Du ja schon regen Anteil hattest.
Die beiden, Bela und Balou, sind mittlerweile jugendliche Raufbolde.

Bela quält seine Mitkatze Wilma - ja, wie soll ich das beschreiben. Er denkt, Wilma sei eine Gazelle, der man in den Nacken springt. Und dann lässt man sich festgekrallt durch das ganze Zimmer ziehen. Aber das macht er zum Leidwesen seiner neuen Dosenöffner auch mit Putzlappen, Staubsaugern etc. Alleine baden ist auch vorbei. Kein Bad ohne Belas Beteiligung. Er liebt die Sauberkeit - ja, kaum ist das Katzenklo sauber, das Bad geputzt, schwupp sitzt er in seiner Lokalität und verteilt die feinen Körnchen wieder auf der gesamten zur Verfügung stehenden und gereinigten Fläche.
Nichts ist vor ihm sicher und manchmal habe ich das Gefühl, seine neuen Besitzer würden ihn gerne wieder abgeben - aber vielleicht täusche ich mich auch.



Der kleine Balou hat eine gleichaltrige Gefährtin, Tiffy. Die beiden sind unzertrennlich und wenn Bela ein Wüterich ist, ist Balou ein gemütlicher kleiner Kater, der nur schmusen möchte und am Daumen seiner Dosenöffner nuckelt. So sind sie eben alle unterschiedlich.

Aber zum Verständnis - hier noch einmal ein Stammbaum meiner Katzenfamilie
Harpo (älterer Halbbruder von Oscar und Betsy)
Oscar und Betsy (Geschwister und Halbgeschwister von Harpo)
Bela und Balou (Kinder von Betsy, Neffen von Harpo und Oscar)
Benny-Tommy (armes Waisenkind aus dem Tierheim, nicht verwandt oder verschwägert mit den Vorgenannten)
Diese Bande tummelt sich nebst den zwei Indischen Laufenten "Lolek" und "Bolek" im Garten.
Ich bastel noch an einer Fotocollage - also demnächst alle Protagonisten auf einen Blick.

Ich hatte in einem PS ja schon einmal über Sun Bear & Wabun "Das Medizinrad - eine Astrologie der Erde" geschrieben. Das Buch hatte ich verliehen und es kam auch nicht von alleine zurück. Aber es gibt ja Möglichkeiten, sich ein neues Exemplar zu besorgen und das ist nun geschehen.
Demnächst werde ich Dir dann ein wenig über das Medizinrad erzählen. Was heißt mehr? - jeden Monat stelle ich ein Totem vor.   Wir starten also mit dem Schützen - im indianischen Horoskop ist das Totem im Tierreich die Schneegans. Es gibt dann Totems im Pflanzen und Mineralreich. Und diesen allen werden verschiedene Eigenschaften zugeschrieben. Mal sehen, ob die auf Dich passen?

So, nun flugs angezogen, Schal um, Mütze auf - und los gehts auf den Markt zum Einkaufen. Bis zum nächsten PS
Deine Anna


Liebe Anna,


du bist uns in den Monaten deines rührigen Schaffens und deiner immer freundlichen und umsichtigen Organisation allen ans Herz gewachsen.
Deshalb bin ich gerne deinem Wunsch gefolgt und habe Dir deinen persönlichen Blog eingerichtet.

Liebe Grüße aus dem Süden

Alf (Webmaster)



 

 

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